Konferenz der Mitarbeitervertretungen in der Nordkirche

8. Oktober 2019 Nikolaikirche Rostock

Pressemitteilung
Empörung über rechtswidrige Praxis beim kirchlichen Arbeitsrecht

 

Am 8. Oktober 2019 fand in der Rostocker Nikolai-Kirche eine Konferenz von ca. 150 Mitarbeitervertreterinnen und Mitarbeitervertretern aus der Nordkirche und ihren Diakonischen Werken (Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern) statt. Nach einem Referat von Prof. Dr. Kreß (Uni Bonn) unter der Überschrift: „ Dienstgemeinschaft und das kirchliche Selbstbestimmungsrecht: Probleme des kirchlichen Arbeitsrechts“ diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv über ihre Vorstellungen zum Fortbestand, zur Weiterentwicklung oder Beendigung des kirchlichen Sonderwegs im Arbeitsrecht. Ergebnisse aus den Workshops werden den Verantwortlichen in Kirche und Diakonie zugeleitet, verbunden mit der Erwartung, hier in einen konstruktiven Dialog einzutreten. Eines der ersten Ziele ist die Abschaffung der rechtswidrigen einseitigen Arbeitsrechtsetzung durch den Arbeitgeber („1. Weg“) in allen Einrichtungen, die diese noch anwenden.

 

Rostock 8.10.2019

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Pressemeldungen:

 

NDR 1 Radio MV

 

Wohlfahrtintern

 

 

Rostock (epd). Mitarbeitervertreter aus der Nordkirche und ihren Diakonischen Werken haben eine rechtswidrige Praxis beim Arbeitsrecht in einigen diakonischen Einrichtungen kritisiert. Arbeitgeber dürften nicht allein festlegen, wie hoch etwa die Gehälter oder der Urlaubsanspruch sind, teilte Michael Hollmann, Vorsitzender des Gesamtausschusses der Mitarbeitervertretungen im Diakonischen Werk Mecklenburg-Vorpommern, am Mittwoch in Rostock mit. Es gebe nur ungenaue inoffizielle Zahlen, wie viele diakonische Einrichtungen von der rechtswidrigen Praxis betroffen seien, sagte Hollmann auf epd-Nachfrage. Diese gingen von bis zu 20 Prozent in Schleswig-Holstein und Hamburg aus.
 
Etwa 150 Mitarbeitervertreterinnen und -vertreter hatten sich den Angaben zufolge am Dienstag in Rostock zu einer Konferenz getroffen. Dabei diskutierten sie auch über ihre Vorstellungen zu Fortbestand, Weiterentwicklung oder Beendigung des kirchlichen Sonderwegs im Arbeitsrecht. Ein angesprochenes Problem sei, dass das kirchliche Arbeitsrecht derzeit keine Sanktionen für Führungskräfte bei Rechtsverstößen vorsehe, sagte Hollmann.
 
Ergebnisse aus den Workshops sollen den Verantwortlichen in Kirche und Diakonie zugeleitet werden, hieß es. Verbunden werde dies mit der Erwartung, in einen konstruktiven Dialog einzutreten. Eines der ersten Ziele sei die Abschaffung der rechtswidrigen einseitigen Arbeitsrechtsetzung durch den Arbeitgeber ("1. Weg") in allen Einrichtungen, die diese noch anwenden. 
 
EPD Meldung vom 09.10.2019
 
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Fachtag kirchlicher Interessenvertretungen zur Sonderstellung des kirchlichen Arbeitsrechts


Rostock. Am Dienstag, 9. Oktober 2019, fand in der Rostocker Nikolaikirche eine Konferenz
der Mitarbeitervertretungen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland und
ihrer Diakonie statt. Etwa 150 Teilnehmende aus Kirchengemeinden, Kirchenkreisen, der
landeskirchlichen Verwaltung und diakonischen Einrichtungen diskutierten angesichts der
aktuellen Rechtsentwicklung über Theorie und Praxis der Dienstgemeinschaft als kirchliches Leitbild für die Arbeitsrechtsgestaltung. Eingestimmt durch ein Impulsreferat des Bonner
Theologen und Sozialethikers Professor Dr. Hartmut Kreß suchten die Mitarbeitervertreter-innen und -vertreter nach Wegen zur Förderung einer betrieblichen Interessenvertretung auf Augenhöhe in kirchlichen Einrichtungen. Arbeitsergebnisse dieses Fachtages sollen in die Diskussion mit den kirchlichen Arbeitgebern eingebracht werden.


Stichwort Mitarbeitervertretung:
Im Rahmen des kirchlichen Sonderwegs haben die Kirchen alternative Rechtsregelungen zum Betriebsverfassungsgesetz. Die dadurch bestehenden Mitarbeitervertretungen nehmen in kirchlichen Einrichtungen Aufgaben von Betriebsräten wahr.


Thomas Franke

Presseanfragen:  01711718273

 Aus dem Vorstand 29.08.2019

 

Kurzbericht über die Klausurtage des Vorstandes

 

Vom 19.-21. August traf sich der Vorstand im Haus der Kirche in Güstrow zu einer 3-tägigen Klausurtagung.

Bei sommerlichen Temperaturen in einem angenehmen Ambiente  wurde, neben einigen organisatorischen Angelegenheiten, das Thema “Perspektive 2030“, ein Konzept der Nordkirche, dem sich anbahnenden Pastorenmangel in den nächsten Jahren zu begegnen, in Augenschein genommen. Um sich über die zu erwartenden Auswirkungen auf die privatrechtlich Beschäftigten kundig zu machen, wurde Frau Uta Lohheit von der Institutionsberatung der Nordkirche als Referentin eingeladen. In diesem Zusammenhang wurde auch die Freiburger Studie zur Entwicklung der Kirchenmitgliederzahlen bis zum Jahr 2060 näher beleuchtet.

Insbesondere der Stellenwert christlicher sozialer Arbeit in unserer Gesellschaft wurde hierbei einer genaueren Betrachtung unterzogen, aber auch das Ansehen der Kirche allgemein im öffentlichen Bewusstsein.

Aus arbeitsrechtlicher Sicht wurde sich intensiv mit dem Thema Dienstgemeinschaft beschäftigt und noch einmal die Wichtigkeit betont, an der Konferenz der Mitarbeitervertretungen der Nordkirche am 8. Oktober in der Nikolaikirche in Rostock zu dieser Thematik teilzunehmen.

Einen ausführlichen Bericht sowohl zu den Klausurtagen als auch zum Treffen in Rostock wird es in einem im Oktober erscheinenden Newsletter und auf der nächsten GA-Versammlung in Lübeck geben.

  MAV-Bündnis-Ökumene im Norden

Fordert die Abschaffung der sachgrundlosen Befristungen!

Newsletter 1/2019 Kirchliches Arbeitsrecht

Newsletter 1-2019.pdf
PDF-Dokument [41.0 KB]

Die nächste Versammlung  des Gesamtausschusses der Mitarbeitervertretungen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland findet am   4. November 2019  im Saal des Kirchenkreisverwaltungszentrums in Lübeck - Lauenburg, Bäckerstraße 3-5, 23564 Lübeck  statt.

QUAE EST DECERNERE

“Was zu entscheiden ist“

Flugblatt für Synode.pdf
PDF-Dokument [1.3 MB]

Lübecker Forderung 

 

Die Gesamtausschüsse der Ev.-Luth. Landeskirche Mecklenburg, der Pommerschen Evangelischen  Kirche, der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche und ihrer Diakonischen Werke haben im  Februar 2008  die Güstrower Erklärung verabschiedet, die für ein einheitliches Arbeitsrecht in der Nordkirche und ihrer Diakonie durch Tarifvertrag eintritt.

 

Der Gesamtausschuss der Nordkirche hat auf dem Hintergrund des begonnenen Prozesses zum Thema „Arbeit und Recht“ in der Nordkirche am 10. November 2014 in Lübeck dieses Anliegen erneut beraten und einstimmig folgenden Beschluss gefasst:

 

„Der Gesamtausschuss der Mitarbeitervertretungen stellt fest, dass in der Nordkirche  noch nicht für alle Beschäftigten das Arbeitsrecht durch Tarifvertrag geregelt wird.

 

Wir fordern für alle Beschäftigten in der Nordkirche und ihrer Diakonie mit deren Einrichtungen eine einheitliche Arbeitsrechtssetzung durch Tarifvertrag.“

 

 

Lübeck, den 10. November 2014

 

Gez. Thomas Franke

Vorsitzender des GA der MAV`en

Lübecker Forderung, Güstrower Erklärung,Wiamarer Signal,  Hamburger - Aufruf,  und eine Resolution der BuKo als PDF zum Download!

Hamburger-Aufruf-14.11.17.pdf
PDF-Dokument [145.3 KB]
Lübecker Forderung 11-2014.pdf
PDF-Dokument [591.6 KB]
Wismarer Signal 12-05-2011.pdf
PDF-Dokument [40.1 KB]
Güstrower-Erkl.pdf
PDF-Dokument [418.1 KB]
Resolution_Buko_apr2014.pdf
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